Die meisten Geschäftsapplikationen haben mit Dateneingabe, Validierung und einer Form der Ausgabe zu tun. Das ist bei Web-Applikationen nicht anders.
HTML-Formulare werden für Benutzer zur Eingabe von Daten angelegt. Die Überprüfung der Daten kann durch eine Kombination von clientseitigen Scripts oder durch serverseitige Validierung erfolgen. Wenn man diese Aufgabe einem unbekannten Client-Tool, dem Browser, überlässt, ist der Nachteil, dass nicht unbedingt mustergültige Resultate erzeugt werden.
Daher sollten Daten auf dem Server überprüft werden, wo man die volle Kontrolle über das Resultat hat. Das wird für gewöhnlich so gehandhabt, dass einzelne Abfrage-Elemente geparst und dann durch eine Prüfprozedur geschickt wurden. Ohne präzise Vorgaben kann diese Prozedur Amok laufen. Die Prüfprozedur von ASP.NET ermöglicht hingegen sogar technisch weniger Versierten, Daten mittels eines strukturierten Ansatzes zu überprüfen. Das geschieht durch Validatoren. In diesem Artikel werden die ASP.NET-Validatoren und ihre Einbindung in Webseiten beschrieben.
Es gibt fünf Validatoren für Benutzereingaben: RequiredFieldValidator, RegularExpressionValidator, CompareValidator, RangeValidator und CustomValidator.
- RequiredFieldValidator prüft, ob Daten eingegeben oder für das Input-Steuerelement ausgewählt wurden.
- RegularExpressionValidator verwendet einen regulären Ausdruck, um den Wert eines Input-Steuerelements zu prüfen.
- CompareValidator vergleicht den Wert eines Input-Steuerelements mit einem festen Wert oder mit dem Wert eines anderen Input-Steuerelements.
- RangeValidator prüft, ob der Wert eines Input-Steuerelements zwischen zwei festen Werten liegt.
- CustomValidator verwendet eine spezielle Routine, um die Eingabe zu überprüfen.
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